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Zwei verletzte Personen, ein gefährlicher Stoff und ein undichter Behälter: Bei der Einsatzübung des Schadstoffzuges des Bezirkes Ried im Innkreis wurde in Schildorn der Ernstfall geprobt.
Im Rahmen einer Einsatzübung des Schadstoffzuges des Bezirkes Ried im Innkreis wurde ein LKW-Unfall mit zwei verletzten Personen angenommen. Zusätzlich wurde der Austritt eines gefährlichen Stoffes mit der UN-Nummer 2922 simuliert.
Die Feuerwehr Schildorn übernahm als örtlich zuständige Feuerwehr die Erstmaßnahmen. Dazu zählten die Absicherung der Unfallstelle, die Rettung und Versorgung der verletzten Personen sowie die erste Erkundung des Gefahrstoffaustritts und die Einleitung geeigneter Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.
Nach dem Eintreffen des Schadstoffzuges und dem Aufbau der Dekontaminationsstraße begannen die Einsatzkräfte unter Schutzstufe 3 mit dem Abdichten des Behälters, um den simulierten Gefahrstoffaustritt einzudämmen.
Im Mittelpunkt der Übung standen das strukturierte Vorgehen unter entsprechenden Schutzmaßnahmen, die Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte und die Koordination der notwendigen Maßnahmen bei einem Schadstoffereignis.
Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung, um im Ernstfall rasch, sicher und professionell handeln zu können.
Ein großes Dankeschön an alle beteiligten Einsatzkräfte für die engagierte Teilnahme und die gute Zusammenarbeit!