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Elektro- und Hybridfahrzeuge stellen Einsatzkräfte vor neue Herausforderungen 🚗⚡🚒👩🚒 Bei einer Schulung beim ÖAMTC Ried vertieften unsere Feuerwehrmitglieder ihr Wissen über Gefahrenquellen und den sicheren Umgang im Einsatzfall.
Die Monatsübung Februar wurde am ÖAMTC-Stützpunkt in Ried im Innkreis abgehalten. Schwerpunkt der Übung war der Umgang mit Elektro- und Hybridfahrzeugen, insbesondere das Erkennen von Gefahrenquellen sowie der sichere Einsatz bei Unfällen und technischen Hilfeleistungen.
Zu Beginn der Schulung wurden die theoretischen Grundlagen zu Elektro- und Hybridfahrzeugen vermittelt. Dabei wurden die Unterschiede zu konventionell angetriebenen Fahrzeugen erläutert, insbesondere der Aufbau von Hochvoltsystemen, Batterien, Leitungen und Sicherheitseinrichtungen. Ein besonderes Augenmerk lag auf den möglichen Gefahren durch Hochspannung, beschädigte Batteriesysteme, Brandentwicklung sowie auf das Risiko von Wiederentzündungen.
Im praktischen Teil der Schulung konnten die Teilnehmer verschiedene Fahrzeugtypen begutachten. Es wurde gezeigt, wie Elektro- und Hybridfahrzeuge eindeutig erkannt werden können, beispielsweise anhand von Kennzeichnungen, Fahrzeugmerkmalen oder Herstellerinformationen. Zudem wurde auch der Umgang mit der Rettungskarte anhand dieser Fahrzeugen geschult.
Ein weiterer Schwerpunkt war das richtige Vorgehen bei Verkehrsunfällen mit Elektro- und Hybridfahrzeugen. Dabei wurden sichere Rettungstechniken sowie der Umgang mit verunfallten Hochvoltbatterien praxisnah demonstriert.
Ein herzlicher Dank gilt dem Stützpunktleiter des ÖAMTC Ried - Herrn Florian Fesel - für die Möglichkeit, diese Schulung durchführen zu dürfen, sowie für den äußerst informativen und praxisnahen Vortrag. Durch die fachkundige Vermittlung der Inhalte und die anschaulichen Praxisbeispiele konnten wertvolle Kenntnisse zum sicheren Umgang mit Elektro- und Hybridfahrzeugen gewonnen werden. Diese Schulung stellt eine wichtige Bereicherung für unsere Ausbildung dar und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit unserer Einsatzkräfte.
Eingesetzte Mannschaft und Geräte:
MTF, KLF-A, TLF-A, 24 Einsatzkräfte